Pflegekräfte aus dem Ausland

VonDerDasWebZumSchwingenBringt

Pflegekräfte aus dem Ausland

Pfleger und Krankenschwestern aus aller Welt

Vor allem aus dem sehr nahen Osten und dem sehr weiten Osten arbeiten Gesundheits- und Krankenpfleger (natürlich m/w) oder Pflegefachkräfte in klinischen Einrichtungen, Senioren-Heimen oder sogar in Privathaushalten und betreuen ältere und behinderte Menschen. Viele aus dem naheren Osten kommen nach Deutschland, arbeiten teils legal, teils ohne Arbeitsgenehmigung, aber oft zu schlechten Löhnen. Bei den Fachkräften aus dem sehr weiteren Osten wie China oder den Philippinen ist eine illegale Beschäftigung schon schwieriger, aber es gibt sie. Der Mangel an  Fachkräften brachte es mit sich.

Triple Win, war eines der ersten Programme, welches dies ändern wollte!

„Triple Win“ so hießt das Projekt der Bundesagentur für Arbeit sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Zusammen wollte man etwas gegen den Fachkräftemangel in der Kranken- und Altenpflege in Deutschland tun. Die Idee des dreifachen Gewinnes klingt gut, alle Beteiligten sollten profitieren. Die Bewerber, die Arbeitgeber und die Politik.

Sofern es ein Überangebot an Arbeitskräften im Heimatland gibt, sicher eine gute Idee für das jeweilige Land. Das Projekt garantierte für die vermittelten Pflegekräfte eine gut bezahlte Arbeitsstelle.

Doch es hat den Anschein, als ob die dritte Komponente von „Triple Win“, die Politik, das Projekt eher hindert als voranbringt. Wenn aber bei einer dreifachen Schnur ein Faden reißt, sind auch die anderen zwei gefährdet. Die Basis des Projektes war nicht nur der Fachkräftemangel, sondern auch einige Abkommen mit den betroffenen Ländern. Diese Abkommen sahen ein erleichtertes Verfahren bei der VISA-Beantragung, Anerkennung des Berufes und eine unterstützende Integration vor. Vieles ist inzwischen passiert. Es wurden knapp eine halbe Million Euros in Welcome-Center gesteckt. Es wurden Posten verteilt und viele Tonnen neue Gesetze geschrieben. So viele, dass der eigentlichen Idee fast das Ersticken droht.

Jedes Bundesland hat es inzwischen geschafft, die vom Bund mit den Ländern ausgehandelten Erleichterungen streng zu reglementieren. Das Gesetzeskorsett wird monatlich enger und bedarf bald eines Juristen in jedem Bundesland.

Wer hier nicht Geduld zeigt, wird sicherlich von einem Gewinn nichts spüren. Doch wer eben die nötige Geduld mitbringt, wird am Ende auch die nötigen Prozesse handhaben können. Ein Grund für mich als Geschäftsführer von Talent Solution am Ball zu bleiben. Über alle Hürden haben wir inzwischen einige Verfahren laufen und sind uns sicher, am Ende wird es ein Quadro Win. Es gewinnt nämlich noch jemand, der Patient, der ja letztlich von der Pflegekraft gepflegt, umhegt und betreut wird. Hier hat sich gezeigt, dass gerade die philippinischen Krankenschwestern, Pfleger und Pflegekräfte ausgezeichnete Arbeit leisten. Hier verweise ich auf den Artikel über die Qualität der philippinischen Pflegefachkräfte im Blog von Talent Solution.

Wenn also ein Pflegedirekter oder Personalleiter einer medizinischen Einrichtung diese Vorteile genießen möchte und dabei auch noch die Geduld mitbringt, sich auf einen sechs- bis zwölfmonatigen Prozess einzulassen, wird er mit einer solchen Fachkraft erhebliche Vorteile gewinnen. Wieder einmal zahlt sich dann in dieser schnelllebigen Wirtschaft eines aus. Geduld und langfristige Planung.

Sie sind herzlich willkommen mit uns diese Geduld aufzubringen. Wir sind sowas von sicher, dass wir das schaffen.

Mit den besten Wünschen aus Emmering

Matthias Kletzsch

 

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