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Neues FachkräfteEinwandungsGesetz – News

Das neue FachkräfteEinwanderungsGesetz

 

Am 20.12. einigte sich die große Koalition in Berlin auf ein großes Gesetzesvorhaben und präsentierte nach dem Kabinettsbeschluss den Kompromiss zum neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz.

Wirksam ab 2020.

Noch gehen die Meinungen auseinander ob es sich um ein FachkräfteAbschreckungsGesetz handelt oder um eine wirkliche Erleichterung. Seltsamer weise empfinden gerade diejenigen die in der Relokation oder in Dienstleistungen für die Fachkräftegewinnung arbeiten, es eher als abschreckend.

 

Das wichtigste:

Was ist das Ziel des neuen Gesetzes?

Qualifizierten Arbeitskräften aus Nicht-EU-Ländern, also Drittstaaten soll die Einwanderung erleichtert werden.

 

Wer kann dies nutzen?

Ausreichend qualifizierte Fachkräfte die einen Arbeitsvertrag vorweisen können.  Doch Kandidaten mit Berufsausbildung aus Drittstaaten können für bis zu sechs Monate zur Arbeitssuche auch ohne bestehenden Vertrag nach Deutschland kommen können.

Die wichtigste Voraussetzungen ist gleichzeitig das größte KO Kriterium: die Kandidaten müssen ihren Lebensunterhalt in den 6 Monaten selbst bestreiten. Das B2 Zertifikate als Sprachlevel- Abschluss ist zudem Bedingung.  Kuriose Ergänzung: wer unter 25 ist, darf auch zur Suche eines Ausbildungs- oder Studienplatzes für sechs oder neun Monate aus einem Drittstaat nach Deutschland kommen.

 

Was betrifft die ZAV?

Die bisherigen Beschränkungen auf die Positivliste der Bundesagentur ZAV (BA ZAV) fallen weg. Liegt ein Arbeitsvertrag unterschrieben vor, sollen Fachkräfte aus allen Berufen nach Deutschland kommen und arbeiten dürfen. Die Beschränkung auf die Mangelberufe fällt weg. Bisher der beste Teil des neuen Gesetzes. Damit fällt auch die Vorrangprüfung weg. Die ZAV Voranfrage wonach die BA überprüfen musste, ob nicht ein einheimischer Bewerber für die Stelle zur Verfügung steht. Dabei kann der Arbeitsminister in einzelnen Berufen zum Schutz von Bewerbern aus dem Inland bei Bedarf die Voranfrage wieder einfordern.

 

Betrifft dies auch Asylbewerber?

Die Abschiebung wird nicht durchgesetzt, wenn geduldete und gut integrierte Asylbewerber eine Berufsausbildung machen wollen. Es wird die so genannte Beschäftigungsduldung geben. Asylbewerber müssen dafür in eine dreijährige Ausbildung in einem der Helferberufe.

 

Ob die Verwaltungen mitziehen können?

Nein, ganz sicher nicht so schnell wie das Gesetz es verlangt. Die Visa-Erteilungsstellen im Ausland sollen personell aufgestockt werden.  Die Bundesländer sollen 34 zentrale Ausländerbehörden (ZAB) als Anlaufpunkte schaffen für die Verfahrensaufnahme zur Anerkennung von Berufsabschlüssen.

Die Verfahren sollen zudem erleichtert werden und auf zwei Monate Bearbeitungszeit beschränkt werden. Für reglementierte Berufe wie die Pflegefachkraft ist dies eher eine weitere Hürde. Hier haben wir den eigentliche Knackpunkt:

Wenn Behörden bisher schon aus Personalmangel die bisherigen gesetzlichen Zeiträume auf bis das Dreifache ausdehnten, warum sollen sie Aufgrund des neuen Gesetzes es anders machen. Von den meisten zutreffenden Behörden hören wir lachen.

Zudem übernimmt die ZAB lediglich die Arbeit die Unterlagen auf Vollständigkeit zu prüfen und sie dann weiterzureichen an die Regierungsstellen die dafür zuständig sind.

Genau das haben wir bisher getan und können uns nicht vorstellen wie die dann neue ZAB mit ausländischen Fachkräften, 12000 Meilen weg, die zudem im fernen Ausland manchmal auf kaum zu erreichenden Inseln leben und keinerlei Erfahrung mit deutschen Gepflogenheiten haben, die Vollständigkeit der Dokumente und deren Übersetzung und Beglaubigung mit einer Art Verwaltung herstellen wollen.

Das neue Gesetz hat auch einige Neuerungen die zwar auf den ersten Blick sehr positiv klingen aber ganz sicher für mehr Chaos sorgen werden. Der § 81a das „Beschleunigtes Fachkräfteverfahren“ ist ein guter Gedanke, wird aber in den Herkunftsländern so nicht akzeptiert werden. In den meisten Ländern ist das direkte Anwerben äußerst aufwendig  und in den Philippinen sogar verboten.

 

Was wird  Talent Solution aufgrund des Gesetzes ändern?

Ganz sicher werden wir uns mit allen Prozessen vertraut machen und so viele Kräfte dabei einbeziehen wie nötig. Werden dadurch schnellere Verfahren möglich werden wir entsprechen Anpassungen vornehmen.

Im Moment benötigt eine Fachkraft im Durchschnitt zwischen 15 und 20 Monaten um alle nötigen Voraussetzungen zu leisten. Die Bearbeitungszeit für die Anerkennung in München ist inzwischen auf 8 Monate gestiegen, die deutsche Botschaft schafft es in 5 Monaten einen VISA-Termin zu vergeben. Der gesamte VISA Prozess dauert ca 6 Monate.

Wenn die Anträge für das Anerkennungsverfahren nun über die neue ZAB Stellen läuft, sehen wir nicht, dass dabei die Zeitläufe gekürzt werden, denn diese müssen ja die Anträge trotzdem noch weiter zur Landesregierung zur Evaluierung senden, denn die geregelten Berufe der Gesundheit sind Ländersache und wird in der Regel auch von einem medizinischen Dienst der Landesregierung durchgeführt. Die ZAB wird das nicht übernehmen, somit wird sich der Prozess hier auf jeden Fall wieder verlängern.

Wir sind gespannt wenn die letzte verbindliche Ausgabe des Gesetzes im Frühjahr vorliegen soll, aber soweit wir erkennen können sind die Veränderungen zu den alten Gesetzen für eine geplante zügige Einwanderung vor allem für die geregelten Berufe zu gering um hier Wirkung zu zeigen. Es kann tatsächlich zur Abschreckung kommen.

Es bleibt also alles beim alten, neue Töpfe werden zwar aufgestellt, die aber dann wiederum weiteres Geld und Zeit kosten.

Wir werden alle unsere entsprechenden Landesbehörden anschrieben um zu sehen ob sich etwas für diese Verfahren und uns ab 2020 ändern wird. Mal sehen was die ZAV sagt, wenn wir fragen bis wann denn die 34 neuen ZAB Stellen eingerichtet sein sollen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Talent Solution ist am Umziehen.

Noch eine interne News. Wir platzen aus allen Nähten und haben deshalb ab 1.1.2019 neue Büros bezogen. Sobald alle Strippen gezogen und die formalen Maßnahmen abgeschlossen sind, erhalten Sie eine Einladung zu einem Eröffnungs-Event.

Mit den besten Wünschen aus München

Matthias Kletzsch
Geschäftsführer

Talent Solution GmbH
Institut für internationale relocation und integration

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Pflegefachkräfte aus Drittstaaten

Große Hindernisse brauchen besondere Lösungen

 

Zahlreiche Erfahrungen zeigen, dass dies mit großen Hürden behaftet ist. Und dann das CCCC, die mannigfaltigen menschlichen Case to Case Cultur Clashes. Doch auf der anderen Seite der Erde sind 500.000 Pflegefachkräfte auf den Philippinen arbeitslos. Hochqualifiziert und viele mit überdurchschnittlicher Erfahrung.  In Deutschland fehlen sie. Die Zahlen, die in den vergangenen Jahren zu hören waren, gingen von 30 bis 200.000 fehlenden Pflegefachkräften aus.

Was liegt also näher, als hier einen Vorteil für alle zu schaffen. Zudem ist die Not bei den Krankenschwestern auf den Philippinen groß. Es wird von ihnen erwartet, dass sie ihre Familie ernähren und unterstützen, die über Jahre viel Geld in die Ausbildung investiert hat.

Drei Instanzen könnten dabei also gewinnen. Das staatliche Projekt „Triple Win“ versucht genau das. Leider unzureichend in der Tiefe, in der Prozessbearbeitung und der tatsächlichen Berücksichtigung der philippinischen Infrastruktur und der Kultur. “Triple Win“ ist eben eine internationale, bürokratische Lösung. Einer von vielen Gründen, warum regelmäßig “Triple Win Projekte“ scheitern. (Wir können das beweisen, denn die gescheiterten Projekte melden sich regelmäßig bei uns im Büro in Manila.)

Die Lösung wäre, eine ausreichende Infrastruktur der Integration, sowohl hier in Deutschland, als auch ein erweitertes Assessment und eine Unterstützung und Betreuung von Kandidaten auf den Philippinen. Alle Fälle sind tatsächlich immer Einzelfälle, was von Institutionen oder Behörden eben nicht geleistet werden kann. Dies, und in diesem Falle die zudem schon ausgeprägt besondere Kultur der Philippinen machen es nötig, vor Ort mit einem nativen, also einem philippinischen Team die Kandidaten dezidiert zu betreuen.

Die Lösung liegt auch in einer unabhängigen Instanz, welche sich um Prozesse und Unternehmungen auf den Philippinen, auf philippinische Weise kümmert. Kandidaten begleitet, aufklärt, Bürokratie-Hilfe gibt und auch Informationsveranstaltungen durchführt, die auch kritisch sein dürfen.

In Folge einiger Zusammenbrüche von Initiativen und Agenturen haben wir zusammen mit vielen Klienten deshalb die Gründung des ICC Institut in Manila stark unterstützt. Platziert als zukünftige NPO Schwester der „Philippine Nursing Association“. Ein Novum auf den Philippinen, welches eine hervorragende Grundlage der Sicherung bietet. Mit einer philippinischen und gleichzeitig businesserfahrenen Chefin. Vor ihrer Karriere mit einem internationalen Business-Consulting und einer Reihe Aufträgen von namhaften Unternehmen, wie Microsoft und anderen, war sie ebenfalls studierte Krankenschwester. So ist sie vertraut mit internationalem Business Prozessen, als auch mit den philippinischen Gepflogenheiten und den besonderen Belangen von Krankenschwestern.

Die Informationsveranstaltungen von ICC sind auf den Philippinen gefürchtet von deutschen und philippinischen Agenturen und Personaldienstleister, denn danach unterschreibt eine Fachkraft nicht mehr so leicht, wenn sie einfach nur das Schild „Germany braucht Krankenschwestern“ sieht. Doch tatsächlich weniger kurzsichtig betrachtet, bewahren diese Fragen davor, an der falschen Stelle zu unterschreiben und den zukünftigen Pflegedienstleitern vor einer vorzeitigen Kündigung der Pflegekraft. Beispiele liegen uns genügend vor.

ICC führt professionelle Assessments durch, welche Profession, Passung, Erfahrung, Ausbildung und Persönlichkeitsmerkmale umfasst, was nach allen Seiten ein Gewinn ist. Die Ausfallsquote für deutsche Einrichtungen wurde dadurch deutlich gesenkt. Die Kandidaten werden einzeln betreut, einzeln beraten und es wird ihnen einzeln über die vielen bürokratischen Hürden geholfen. Sprachschule, Finanzierung, Anerkennungsverfahren, Arbeitgebersuche, Visaverfahren, Anerkennungsverfahren und Transfer. Dies sind die Aufgaben von ICC Manila und bald auch von ICC Deutschland. Eine Mitgliedschaft der Pflegefachkräfte im ICC Club1 sichert dann auch die Betreuung in Deutschland.

Die deutschen Sprachschulen auf den Philippinen sind tatsächlich teurer als in Deutschland. Der gesamte Kurs, bis zum geforderten Abschluss mit B2, kann dort bis zu 4000 Euro kosten. Der Schnitt liegt momentan bei 3000 Euro. Eine Summe, die normal sterbliche Philippinos, bei einem Monatsgehalt von manchmal unter 100 Euro, nicht schultern können. Deshalb hat der Staat vorgegeben, dass Sprachschulen von den zukünftigen Arbeitgebern zu bezahlen sind. Ebenfalls eine Last, aber dann jedoch für die Auftraggeber. Doch der kann sich fördern lassen, eine philippinische Krankenschwester ohne Support ist ohne Chance.

Doch die dezidierte Unterstützung hat mehrere positive Nebeneffekte. Die Kandidaten können in eine Vollzeitschule, wodurch sie den Abschluss in 6-8 Monaten schaffen können. Normalerweise dauert es bis zu zwei Jahre, da sie zwischendurch arbeiten gehen müssen, Familien versorgen sollen und allerlei andere Unwägbarkeiten auftreten können, bis zum Totalausfall. Das Qualitätsmanagement arbeitet bisher mit der genannten Ausfallsquote von über 40%. In zwei Jahren kann also so viel passieren, dass vier von zehn es nicht schaffen. Mit dem Stipendien-Programm lässt sich das auf 10%, das bedeutet damit ein einziger Totalausfall auf zehn Kandidaten, senken.

Das nächste Thema von ICC sind die Qualitätsstandards der Sprachschulen. Auch hier übernimmt ICC Manila eine wichtige Rolle. Es wird nicht nur eine Supervision angeboten, sondern auch die Betreuung von deutschen Sprachschulen und Initiativen sowie „Train the Trainer“ Programme, bis hin zum Rating aller philippinischen Sprachschulen auf einer Plattform.

Wir als Personaldienstleister, inzwischen als Talent Solution GmbH from Munich bekannt, welche von Anfang an auf den Philippinen dabei waren, haben früh genug die Problematik des CCCC erkannt und sind Allianzen und Kooperationen eingegangen, um Sicherheit zu schaffen.

Das Ziel war und ist die „richtige“ Krankenschwester zu finden, um sie am „richtigen“ Platz zur „richtigen“ Zeit unterzubringen. Und dazu ein Rundum-Sicherheitspaket zu schaffen, mit detailliertem Plan und einem leidenschaftlichen Team für die Umsetzung. „We are not Recruiter nor Resource Manager, we are Human-Supporter“. Werte sind immer wichtiger als Profit. Das zahlt sich langfristig immer aus, die Philippinen sind hierbei ein wunderbares Lernfeld.

Die Krankenhäuser und Pflegeheime in Deutschland brauchen nicht mehr Krankenschwestern! Sie brauchen die richtigen Pflegefachkräfte an bestimmter Stelle mit bestimmter Qualifikation. Das ist unser Job, wir bringen Bedürfnisse zueinander.

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Why the Philippine

Simply as confirmation

On many pages you will find this information. Here is the quote from:

philippinestravelsite.com/about/

„The country is known to have a high level of quality in healthcare. The top tertiary hospitals have state-of-the-art medical facilities and at least eight are accredited by various international accreditation agencies. These hospitals are staffed with highly qualified doctors, nurses, therapists and other medical personnel.
Other competitive advantages of the Philippines in medical tourism are cost competitiveness, the Filipinos” high level of English communication skills, and the people”s unique culture of compassion
and service which many patients look for in providers of healthcare services.“

 

Auf vielen Seiten finden sich Informationen über die Philippinen. Hier ist das Zitat von:

philippinestravelsite.com/about/

„Das Land ist bekannt dafür, dass es eine hohe Qualität im Gesundheitswesen hat: Die besten Krankenhäuser verfügen über hochmoderne medizinische Einrichtungen und mindestens acht sind von verschiedenen internationalen Akkreditierungsagenturen akkreditiert. Diese Krankenhäuser sind mit hochqualifizierten Ärzten, Krankenschwestern, Therapeuten und anderes medizinisches Personal ausgestattet.
Weitere Wettbewerbsvorteile der Philippinen für den Medizin-Tourismus sind: die niedrigen Kosten, ein hohes Niveau an Englisch-Kommunikationsfähigkeiten der Filipinos und die einzigartige Kultur des Mitgefühls für Menschen
und Dienstleistung, die viele Patienten bei Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen suchen. “

— philippinestravelsite.com –

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62.000 Philippinen

The Bottleneck

62.000 Einwohner mit philippinischen Migrationshintergrund leben in Deutschland.
 

In den 1960er und 70er Jahren sind viele als medizinische Fachkräfte nach Deutschland eingewandert. Mitte der 1970er gab es dann einen Anwerbestopp viele wanderten danach aufgrund von Familienzusammenführung und Heirat nach Deutschland ein. Viele der beruflichen Qualifikationen, welche diese mitbrachten, wurden jedoch in Deutschland nicht anerkannt. Viele verdienen ihr Geld als Haushaltshilfe.

Im Bereich der Pflegefachkräfte-Entwicklung haben die Philippinen inzwischen jedoch aufgeholt und sich dem internationalen Standards angepasst. Das duale System der Ausbildung hat ähnlich wie Deutschland eine ausgewogene praktische  und theoretische Ausbildung. Die meisten der 480 Ausbildungsstätten haben katholischen Hintergrund und halten sich streng an die Prinzipien.

Inzwischen haben sich die Problemstellungen etwas verschoben. Die Ausbildung ist in vielen Teilen sogar der deutschen aus der Vorgaben aus der Darmstädter Tabelle entlehnten Curriculums überlegen. So ist das hauptsächliche Problem als Voraussetzung eine Arbeitsstelle in Deutschland zu bekommen heute in der Sprachausbildung  zu sehen.

 

Philippino lernen sehr schnell und gut

 
Dabei ist es nicht das Lernen an sich, was den Flaschenhals ausmacht. Viele Fachleute bestätigen gerne, dass die philippinischen Lernenden nicht nur fleißige Lerner sind, sondern auch auch noch schnell mit der deutschen Sprache vertraut werden können. Vom Start weg schaffen viele innerhalb neun Monaten es bis zur B2 Prüfung. Doch dies gilt nur wenn der Kandidat auch die Zeit und das Geld dazu hat und hier liegen die Probleme verborgen. Durchschnittliche verdient eine Pflegefachkraft in den Philippinen zwischen 150 und 300 Euro. Doch etwa 20% müssen den Arbeitgeber bezahlen damit sie arbeiten dürfen und im Beruf fit bleiben.

Die Philippinen sind leider immer noch ein Drittstaat und Kandidaten mit diesem Durchschnittslohn sind kaum in der Lage  ihr eigenes Leben zu finanzieren. Oftmals setzen ganze Familienverbände darauf und legen zusammen damit ein Mitglied solch eine Ausbildung überhaupt erhält, damit diese später die Familie unterstützen kann. Doch auch diese Chancen schwinden wie Eis in den Tropen, wenn man weiß dass über 580.000 Pflegefachkräfte auf den Philippinen entweder Arbeitslos oder in anderen Jobs wie Callcenter oder Schnellrestaurants für gerade mal 80 bis 150 Euro arbeiten.
 
 

Ein Traum birgt immer auch eine Chance

Die Chance nach Deutschland zu kommen ist deshalb ein großer Traum. Im Grunde jedoch machbar und eine Hilfe nicht nur für ganze Familienverbände sondern auch für den deutschen Arbeitsmarkt. Kein Wunder spricht die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) mit dem deutsche staatliche Pionier Projekt Triple Win von selbigem Gewinn für drei Seiten. Sieht man aber an einer gelungenen Relokation die Auswirkungen an sind es nicht mehr nur drei die da gewinnen, wir sehen inzwischen „das Dutzend gewinnt“
 
Dringend erforderlich  ist eine Infrastruktur zur Förderung nachhaltigen deutschen Unterricht. Ein Grund warum Talent Solution in Projekte in den Philippinen investiert. Der Engpass bei der Bezahlung von Schulgeldern muss bereinigt werden. Tausende der 580.000 Pflegefachkräfte würden gerne Deutsch lernen und in die Deutschland die Einrichtungen mit Fachpersonal stärken.
Dies geht nur mit einer gezielten Unterstützung und Förderung der Möglichkeiten eine Schule überhaupt besuchen zu können. Neben den Kosten für die Schule müssen die Studenten untergebracht und verköstigt werden.
Bisher gibt es kaum nachhaltige eigenständige Initiativen. Ansätze wurden von Unternehmern initiiert, welche nur für den in den eigenen Unternehmen benötigten Personalbestand nötig waren.
Ein konsequentes Geschäftsmodell der Förderung hat bisher niemand vorgelegt. Talent Solution will in diesem Segment eine Bresche schlagen und wird die ersten Grundsteine zu einem Schulungskonzept entwickeln. Die erste Finanzierung wird durch ein Crowdinvesting und eigenen Mitteln abgedeckt.
 

Organisationen oder Initiativen die daran interessiert sind, nachhaltige Schulprojekte und Förderkonzepte beizusteuern sind herzlich willkommen.

Matthias Kletzsch
Talent Solution – München 2017

weitere Informationen dazu auch hier

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Eine weitere Pflegefachkraft für das BRK

Welcome Princess

Bild BRK1-OBD800Eine Pflegefachkraft die wie eine Prinzessin aussieht, Princess heißt, aber bei weitem sich so nicht verhält. Wir freuen uns, dass eine weitere Pflegefachkraft beim BRK in Oberstdorf gestern angekommen ist.

Der Leiter des Hauses (2.v.r.) und die Pflegedienstleiterin (2.v.l.) freuen sich jetzt über insgesamt vier philippinischen Pflegefachkräfte.

O-Ton: „Noch nie habe ich so viel Freundlichkeit in einem Altenheim erlebt“.

Das Team von Talent Solution GmbH gratuliert zu diesem Zuwachs und wie bereits vereinbart, werden die nächsten bald dazu stoßen.

Mit den besten Wünschen aus München
Ihr Team von Talent Solution

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Danke

Es sind viele Helfer nötig

ganze Klasse april 2016Geduld zahlt sich aus, sagen die Weisen der Welt. Jetzt haben wir ein Stück von dieser Weisheit ernten dürfen. Doch um geduldig auszuharren besonders bei vielen und hohen Hürden, braucht es Freunde und Partner.

Vor wenigen Tagen, in diesem Juli des Jahres 2016, kam die amtliche Depesche mit der Eintragung in das offizielle amtliche Handelsregister – Talent Solution GmbH ist durch alle Wehen hindurch geboren.

Viele, selbst Nahe stehende, versicherten mir sie hätten längst aufgegeben. Nach drei Jahren Vorbereitung und vielen zähen Hürden habe wir jedoch nie die Option „Aufgeben“ auch nur im Entferntesten bedacht. Aber das ist alleine dem Zuspruch vieler Freunde zu verdanken. Wir danken Gott für die Möglichkeit, diese Unternehmung zum Erfolg zu führen, aber auch den zahlreichen Helfern, die als Freunde, Partner, Unterstützer, Gedankensortierer oder als Tippgeber an unserer Seite standen.

Danke an

Jobst B. – Charlotte B. – Britta K. – Martin S. – Martin M. – Birgit G. – Petra L. – Christian K. – Saleh A. – Alex S. – Gerald A. – Hans-Joachim R. – Kwince B. – Sam S. – Edwina B. – Janosz U. – Christoph B. – Alex D. – Rainer S. – Stephan A. – Fiona – Gisela B. – Heike P. – Andrea H. – Jürgen N. – Klaus S. – Hartmut S. – Günter K. – Kristian K. – Ferdinand K. – Dietmar L. – Merlinda B. – Michael S. – Heinz P. – Frank P. – Romi S. – Stefan T. – Sheelah P. – Karin U. – Wolf F. – Kay H. und ca 20 weitere.

Und folgende Einrichtungen

BRK, ASB, LINDE AG, CASA REHA, CURA SANA, BBZ Augsburg, den 16 Landes-Regierungspräsidien, Philippinisches Konsulat München, Philippinische Botschaft Berlin, Deutsche Botschaft Manila und dem jetzt vorherigen Chef der Visa-Abteilung Herr Ralf R. und seinem jetzigen Nachfolger Herrn D, dem deutschen Botschafter in Manila, Telc,  dem Goethe Institut Manila und Bangkok, Fraunhofer Institut, der ZAV Bonn und München, GIZ und Triple Win, der Außenhandelskammer in Manila, Mabuhay Personal, GotCare und zahlreichen weiteren deutschen und internationalen Einrichtungen.

Wir werden ein verlässlicher Partner bleiben und zum größten Anbieter von Pflegefachkräften aus Drittstaaten werden.

Während die Vermittlung und Integration von Pflegefachkräften sich langsam konsolidiert, haben wir auch weitere Ziel im Fokus. Deutschland braucht auch Auszubildende. In den Philippinen und in Vietnam sind bisher die besten Voraussetzungen zu finden.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Interessenten, Partnern, Kunden und Institutionen.

Mangel an Pflegekräften war gestern – jetzt gibt es Talent Solution GmbH.

 

Ihr Matthias Kletzsch

Geschäftsführer und Inhaber

Talent Solution GmbH

 

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Talent Solution Partner wird GmbH

Wie man in die richtigen Schuhe wächst

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Im März 2013 gegründet hat Matthias Kletzsch das Projekt persönlich als Consulter und Gründer aufgebaut und geführt.

Über die letzten drei Jahre wurden vier Reisen nach den Philippinen durchgeführt. Ungefähr 1000 Meetings geführt, Kooperationen gewonnen und wieder gelöst, zahllose Verträge und Transaktionen in diesem wunderbaren Land abgewickelt. Zahlreiche Kontakte geknüpft, hervorragende Partner gewonnen, dutzende Geschäftsessen abgeleistet und ca 100.000 Tassen Kaffee getrunken. (Wer echte Geschäftsessen kennt, weiß dass man da kaum zum Essen kommt)

Vor allem schwärmen wir auch von der tollen Zusammenarbeit mit hunderten Menschen auf den Philippinen die als Pflegfachkräfte tolles leisten und für uns zu „unseren Schützlingen“ geworden sind. Sie bevölkern unsere Schule in Manila und bewahren dabei immer ihre Frohnatur.

Nach den sich nun häufenden Erfolgen und den darauf hin einsetzenden Wachstumsschüben ist es an der Zeit die Schuhe zu wechseln.

Ein Gesellschafter-Satzung wurde erstellt, Termine mit der IHK abgestimmt, ein fachlich versierter Unternehmensberater hinzugezogen und der Notartermin angepeilt.

Aus TSP Matthias Kletzsch Consulting wird

Talent Solution Partner GmbH 

Institut für internationale Relocation und Integration

Natürlich werden wir das nach dem Eintrag ins Register gebührend feiern. Die Einladung wird ganz bestimmt erfolgen.

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Antikorruptionsgesetz im Gesundheitswesen

Korruption im Fokus

Der Deutsche Bundestag wird demnächst über das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen tagen. Das bisherige aufgetretene Geflecht von Kooperationen in Pflegeheimen und Kliniken kommt immer mehr in den Fokus der Strafverfolgung.

Dies wird gravierenden Folgen für die beteiligten Akteure haben. Ein Artikel in der Zeitschrift Compliance vom März 2016 hat sich mit diesen Folgen auseinander gesetzt.

zu finden ist der Artikel über diesen Link:

compliance 03 2016.pdf

 

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IHK Welcome-Center bekennt – „wir kochen alle mit Wasser“

Am 13.11.2014 wurde im Forum der IHK Reutlingen das neue Welcome Center Reutlingen vorgestellt.

Die Welcome Center für Sozialwirtschaft Baden-Württemberg und der Region Neckar-Alb wollten informieren, wie es gelingen kann, ausländische Fach- und Pflegekräfte anzuwerben.

Als erstes stellte das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft die geleisteten finanziellen und sonstigen Aufwendungen für die Welcome-Center-Arbeit seines Ministeriums vor. Die zehn Welcome Center allein in Baden Württemberg werden aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert und aus den Mitteln des Landes unterstützt. Im Weiteren stellten sich zwei Welcome Center vor. Zum einen das Reutlinger IHK Welcome Center und zum anderen das Welcome Center der Stuttgarter Diakonie. In den beiden, der erst seit Kurzem am Start stehenden Einrichtungen, sind bereits zahlreiche Fälle mit komplexen Themen aufgeschlagen, die es zu bearbeiten gilt.

Interessant vor allem der folgende Vortrag von Kai Schneider, dem Vorstand des Vereines für die Internationale Jugendarbeit Stuttgart, der sehr ausführlich über die zeitaufwendigen Bemühungen dozierte, welche die Weiterbildung bezüglich des B2 Sprachniveaus mit sich bringen und die lähmende Prozedur der Anerkennungsverfahren. Endlich spricht einer Tacheles.

Hingegen brachte der nachfolgende Vortrag des Vertreters der ZAV, der die Sachlage aus der Sicht der Zentralen Ausland-Vermittlung schilderte, nichts Neues und warf Behördenschaum auf das Auditorium.

Erst Frau Gessler, von der Anerkennungsberatung in Ulm, brachte die eigentlichen Hürden sehr anschaulich auf den Punkt und untermalte sie mit einigen positiv verlaufenden und einigen schwierigen Fallbeispielen. Fazit: Der Weg ist lang, steinig, hat hohe Hürden, viele Umwege und ist eigentlich unmöglich zu bewältigen. Da fällt mir eine Unterhaltung ein, die Captain Kirk mit Jean Luc Picard einmal geführt hat: „Ich nehme an die Chancen stehen schlecht und die Lage ist aussichtslos?“ Picard: „So sieht’s wohl aus.“ Kirk: „Das wird sicher ein Spaß!“

Wir hoffen, wir bewahren den Spaß weiterhin, so freundlich die Anerkennungsstellen auch sind so langwierig ist der Prozess. Da ich persönlich neben dem Ministerial-Rat zu sitzen kam, nahm ich die Gelegenheit wahr, über die Personalsituation in den Regierungspräsidien zu sprechen.

Natürlich ging ich davon aus, dass sofort die Einsicht kommen müsste, dass eine mit einer Person besetzte Stelle für ein ganzes Bundesland den Stapel von 150 Anträgen niemals in 5 bis 10 Monaten schaffen könne. Ich ging sogar soweit anzubieten, ihm dafür unsere Mitarbeiter zu überlassen. Leider sind die Ministerien nicht so gut vernetzt, wie man sich das wünscht und so muss ich wohl noch anderen Ministern auf die Nerven gehen.

Eines ist aus dem Tag bei der IHK klar geworden, alle kochen mit Wasser und es sind viele Instanzen beteiligt. Wir stehen ganz am Anfang einer neuen Idee und wie immer bei solch hochkomplexen Prozessen sind diejenigen im Vorteil, die sich informieren und am Puls der Zeit sind. Frau Gessler brachte es auf den Punkt:

„Es geht, aber man darf die Prozesse nicht mit den üblichen Rekrutierungs-Prozessen vergleichen und man braucht Geduld. Doch die vielen Beispiele erfolgreicher Integration wunderbarer hochmotivierte Menschen belohnen diesen Schritt“.