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Pflegefachkräfte aus Drittstaaten

Große Hindernisse brauchen besondere Lösungen

 

Zahlreiche Erfahrungen zeigen, dass dies mit großen Hürden behaftet ist. Und dann das CCCC, die mannigfaltigen menschlichen Case to Case Cultur Clashes. Doch auf der anderen Seite der Erde sind 500.000 Pflegefachkräfte auf den Philippinen arbeitslos. Hochqualifiziert und viele mit überdurchschnittlicher Erfahrung.  In Deutschland fehlen sie. Die Zahlen, die in den vergangenen Jahren zu hören waren, gingen von 30 bis 200.000 fehlenden Pflegefachkräften aus.

Was liegt also näher, als hier einen Vorteil für alle zu schaffen. Zudem ist die Not bei den Krankenschwestern auf den Philippinen groß. Es wird von ihnen erwartet, dass sie ihre Familie ernähren und unterstützen, die über Jahre viel Geld in die Ausbildung investiert hat.

Drei Instanzen könnten dabei also gewinnen. Das staatliche Projekt „Triple Win“ versucht genau das. Leider unzureichend in der Tiefe, in der Prozessbearbeitung und der tatsächlichen Berücksichtigung der philippinischen Infrastruktur und der Kultur. “Triple Win“ ist eben eine internationale, bürokratische Lösung. Einer von vielen Gründen, warum regelmäßig “Triple Win Projekte“ scheitern. (Wir können das beweisen, denn die gescheiterten Projekte melden sich regelmäßig bei uns im Büro in Manila.)

Die Lösung wäre, eine ausreichende Infrastruktur der Integration, sowohl hier in Deutschland, als auch ein erweitertes Assessment und eine Unterstützung und Betreuung von Kandidaten auf den Philippinen. Alle Fälle sind tatsächlich immer Einzelfälle, was von Institutionen oder Behörden eben nicht geleistet werden kann. Dies, und in diesem Falle die zudem schon ausgeprägt besondere Kultur der Philippinen machen es nötig, vor Ort mit einem nativen, also einem philippinischen Team die Kandidaten dezidiert zu betreuen.

Die Lösung liegt auch in einer unabhängigen Instanz, welche sich um Prozesse und Unternehmungen auf den Philippinen, auf philippinische Weise kümmert. Kandidaten begleitet, aufklärt, Bürokratie-Hilfe gibt und auch Informationsveranstaltungen durchführt, die auch kritisch sein dürfen.

In Folge einiger Zusammenbrüche von Initiativen und Agenturen haben wir zusammen mit vielen Klienten deshalb die Gründung des ICC Institut in Manila stark unterstützt. Platziert als zukünftige NPO Schwester der „Philippine Nursing Association“. Ein Novum auf den Philippinen, welches eine hervorragende Grundlage der Sicherung bietet. Mit einer philippinischen und gleichzeitig businesserfahrenen Chefin. Vor ihrer Karriere mit einem internationalen Business-Consulting und einer Reihe Aufträgen von namhaften Unternehmen, wie Microsoft und anderen, war sie ebenfalls studierte Krankenschwester. So ist sie vertraut mit internationalem Business Prozessen, als auch mit den philippinischen Gepflogenheiten und den besonderen Belangen von Krankenschwestern.

Die Informationsveranstaltungen von ICC sind auf den Philippinen gefürchtet von deutschen und philippinischen Agenturen und Personaldienstleister, denn danach unterschreibt eine Fachkraft nicht mehr so leicht, wenn sie einfach nur das Schild „Germany braucht Krankenschwestern“ sieht. Doch tatsächlich weniger kurzsichtig betrachtet, bewahren diese Fragen davor, an der falschen Stelle zu unterschreiben und den zukünftigen Pflegedienstleitern vor einer vorzeitigen Kündigung der Pflegekraft. Beispiele liegen uns genügend vor.

ICC führt professionelle Assessments durch, welche Profession, Passung, Erfahrung, Ausbildung und Persönlichkeitsmerkmale umfasst, was nach allen Seiten ein Gewinn ist. Die Ausfallsquote für deutsche Einrichtungen wurde dadurch deutlich gesenkt. Die Kandidaten werden einzeln betreut, einzeln beraten und es wird ihnen einzeln über die vielen bürokratischen Hürden geholfen. Sprachschule, Finanzierung, Anerkennungsverfahren, Arbeitgebersuche, Visaverfahren, Anerkennungsverfahren und Transfer. Dies sind die Aufgaben von ICC Manila und bald auch von ICC Deutschland. Eine Mitgliedschaft der Pflegefachkräfte im ICC Club1 sichert dann auch die Betreuung in Deutschland.

Die deutschen Sprachschulen auf den Philippinen sind tatsächlich teurer als in Deutschland. Der gesamte Kurs, bis zum geforderten Abschluss mit B2, kann dort bis zu 4000 Euro kosten. Der Schnitt liegt momentan bei 3000 Euro. Eine Summe, die normal sterbliche Philippinos, bei einem Monatsgehalt von manchmal unter 100 Euro, nicht schultern können. Deshalb hat der Staat vorgegeben, dass Sprachschulen von den zukünftigen Arbeitgebern zu bezahlen sind. Ebenfalls eine Last, aber dann jedoch für die Auftraggeber. Doch der kann sich fördern lassen, eine philippinische Krankenschwester ohne Support ist ohne Chance.

Doch die dezidierte Unterstützung hat mehrere positive Nebeneffekte. Die Kandidaten können in eine Vollzeitschule, wodurch sie den Abschluss in 6-8 Monaten schaffen können. Normalerweise dauert es bis zu zwei Jahre, da sie zwischendurch arbeiten gehen müssen, Familien versorgen sollen und allerlei andere Unwägbarkeiten auftreten können, bis zum Totalausfall. Das Qualitätsmanagement arbeitet bisher mit der genannten Ausfallsquote von über 40%. In zwei Jahren kann also so viel passieren, dass vier von zehn es nicht schaffen. Mit dem Stipendien-Programm lässt sich das auf 10%, das bedeutet damit ein einziger Totalausfall auf zehn Kandidaten, senken.

Das nächste Thema von ICC sind die Qualitätsstandards der Sprachschulen. Auch hier übernimmt ICC Manila eine wichtige Rolle. Es wird nicht nur eine Supervision angeboten, sondern auch die Betreuung von deutschen Sprachschulen und Initiativen sowie „Train the Trainer“ Programme, bis hin zum Rating aller philippinischen Sprachschulen auf einer Plattform.

Wir als Personaldienstleister, inzwischen als Talent Solution GmbH from Munich bekannt, welche von Anfang an auf den Philippinen dabei waren, haben früh genug die Problematik des CCCC erkannt und sind Allianzen und Kooperationen eingegangen, um Sicherheit zu schaffen.

Das Ziel war und ist die „richtige“ Krankenschwester zu finden, um sie am „richtigen“ Platz zur „richtigen“ Zeit unterzubringen. Und dazu ein Rundum-Sicherheitspaket zu schaffen, mit detailliertem Plan und einem leidenschaftlichen Team für die Umsetzung. „We are not Recruiter nor Resource Manager, we are Human-Supporter“. Werte sind immer wichtiger als Profit. Das zahlt sich langfristig immer aus, die Philippinen sind hierbei ein wunderbares Lernfeld.

Die Krankenhäuser und Pflegeheime in Deutschland brauchen nicht mehr Krankenschwestern! Sie brauchen die richtigen Pflegefachkräfte an bestimmter Stelle mit bestimmter Qualifikation. Das ist unser Job, wir bringen Bedürfnisse zueinander.

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62.000 Philippinen

The Bottleneck

62.000 Einwohner mit philippinischen Migrationshintergrund leben in Deutschland.
 

In den 1960er und 70er Jahren sind viele als medizinische Fachkräfte nach Deutschland eingewandert. Mitte der 1970er gab es dann einen Anwerbestopp viele wanderten danach aufgrund von Familienzusammenführung und Heirat nach Deutschland ein. Viele der beruflichen Qualifikationen, welche diese mitbrachten, wurden jedoch in Deutschland nicht anerkannt. Viele verdienen ihr Geld als Haushaltshilfe.

Im Bereich der Pflegefachkräfte-Entwicklung haben die Philippinen inzwischen jedoch aufgeholt und sich dem internationalen Standards angepasst. Das duale System der Ausbildung hat ähnlich wie Deutschland eine ausgewogene praktische  und theoretische Ausbildung. Die meisten der 480 Ausbildungsstätten haben katholischen Hintergrund und halten sich streng an die Prinzipien.

Inzwischen haben sich die Problemstellungen etwas verschoben. Die Ausbildung ist in vielen Teilen sogar der deutschen aus der Vorgaben aus der Darmstädter Tabelle entlehnten Curriculums überlegen. So ist das hauptsächliche Problem als Voraussetzung eine Arbeitsstelle in Deutschland zu bekommen heute in der Sprachausbildung  zu sehen.

 

Philippino lernen sehr schnell und gut

 
Dabei ist es nicht das Lernen an sich, was den Flaschenhals ausmacht. Viele Fachleute bestätigen gerne, dass die philippinischen Lernenden nicht nur fleißige Lerner sind, sondern auch auch noch schnell mit der deutschen Sprache vertraut werden können. Vom Start weg schaffen viele innerhalb neun Monaten es bis zur B2 Prüfung. Doch dies gilt nur wenn der Kandidat auch die Zeit und das Geld dazu hat und hier liegen die Probleme verborgen. Durchschnittliche verdient eine Pflegefachkraft in den Philippinen zwischen 150 und 300 Euro. Doch etwa 20% müssen den Arbeitgeber bezahlen damit sie arbeiten dürfen und im Beruf fit bleiben.

Die Philippinen sind leider immer noch ein Drittstaat und Kandidaten mit diesem Durchschnittslohn sind kaum in der Lage  ihr eigenes Leben zu finanzieren. Oftmals setzen ganze Familienverbände darauf und legen zusammen damit ein Mitglied solch eine Ausbildung überhaupt erhält, damit diese später die Familie unterstützen kann. Doch auch diese Chancen schwinden wie Eis in den Tropen, wenn man weiß dass über 580.000 Pflegefachkräfte auf den Philippinen entweder Arbeitslos oder in anderen Jobs wie Callcenter oder Schnellrestaurants für gerade mal 80 bis 150 Euro arbeiten.
 
 

Ein Traum birgt immer auch eine Chance

Die Chance nach Deutschland zu kommen ist deshalb ein großer Traum. Im Grunde jedoch machbar und eine Hilfe nicht nur für ganze Familienverbände sondern auch für den deutschen Arbeitsmarkt. Kein Wunder spricht die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) mit dem deutsche staatliche Pionier Projekt Triple Win von selbigem Gewinn für drei Seiten. Sieht man aber an einer gelungenen Relokation die Auswirkungen an sind es nicht mehr nur drei die da gewinnen, wir sehen inzwischen „das Dutzend gewinnt“
 
Dringend erforderlich  ist eine Infrastruktur zur Förderung nachhaltigen deutschen Unterricht. Ein Grund warum Talent Solution in Projekte in den Philippinen investiert. Der Engpass bei der Bezahlung von Schulgeldern muss bereinigt werden. Tausende der 580.000 Pflegefachkräfte würden gerne Deutsch lernen und in die Deutschland die Einrichtungen mit Fachpersonal stärken.
Dies geht nur mit einer gezielten Unterstützung und Förderung der Möglichkeiten eine Schule überhaupt besuchen zu können. Neben den Kosten für die Schule müssen die Studenten untergebracht und verköstigt werden.
Bisher gibt es kaum nachhaltige eigenständige Initiativen. Ansätze wurden von Unternehmern initiiert, welche nur für den in den eigenen Unternehmen benötigten Personalbestand nötig waren.
Ein konsequentes Geschäftsmodell der Förderung hat bisher niemand vorgelegt. Talent Solution will in diesem Segment eine Bresche schlagen und wird die ersten Grundsteine zu einem Schulungskonzept entwickeln. Die erste Finanzierung wird durch ein Crowdinvesting und eigenen Mitteln abgedeckt.
 

Organisationen oder Initiativen die daran interessiert sind, nachhaltige Schulprojekte und Förderkonzepte beizusteuern sind herzlich willkommen.

Matthias Kletzsch
Talent Solution – München 2017

weitere Informationen dazu auch hier

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Danke

Es sind viele Helfer nötig

ganze Klasse april 2016Geduld zahlt sich aus, sagen die Weisen der Welt. Jetzt haben wir ein Stück von dieser Weisheit ernten dürfen. Doch um geduldig auszuharren besonders bei vielen und hohen Hürden, braucht es Freunde und Partner.

Vor wenigen Tagen, in diesem Juli des Jahres 2016, kam die amtliche Depesche mit der Eintragung in das offizielle amtliche Handelsregister – Talent Solution GmbH ist durch alle Wehen hindurch geboren.

Viele, selbst Nahe stehende, versicherten mir sie hätten längst aufgegeben. Nach drei Jahren Vorbereitung und vielen zähen Hürden habe wir jedoch nie die Option „Aufgeben“ auch nur im Entferntesten bedacht. Aber das ist alleine dem Zuspruch vieler Freunde zu verdanken. Wir danken Gott für die Möglichkeit, diese Unternehmung zum Erfolg zu führen, aber auch den zahlreichen Helfern, die als Freunde, Partner, Unterstützer, Gedankensortierer oder als Tippgeber an unserer Seite standen.

Danke an

Jobst B. – Charlotte B. – Britta K. – Martin S. – Martin M. – Birgit G. – Petra L. – Christian K. – Saleh A. – Alex S. – Gerald A. – Hans-Joachim R. – Kwince B. – Sam S. – Edwina B. – Janosz U. – Christoph B. – Alex D. – Rainer S. – Stephan A. – Fiona – Gisela B. – Heike P. – Andrea H. – Jürgen N. – Klaus S. – Hartmut S. – Günter K. – Kristian K. – Ferdinand K. – Dietmar L. – Merlinda B. – Michael S. – Heinz P. – Frank P. – Romi S. – Stefan T. – Sheelah P. – Karin U. – Wolf F. – Kay H. und ca 20 weitere.

Und folgende Einrichtungen

BRK, ASB, LINDE AG, CASA REHA, CURA SANA, BBZ Augsburg, den 16 Landes-Regierungspräsidien, Philippinisches Konsulat München, Philippinische Botschaft Berlin, Deutsche Botschaft Manila und dem jetzt vorherigen Chef der Visa-Abteilung Herr Ralf R. und seinem jetzigen Nachfolger Herrn D, dem deutschen Botschafter in Manila, Telc,  dem Goethe Institut Manila und Bangkok, Fraunhofer Institut, der ZAV Bonn und München, GIZ und Triple Win, der Außenhandelskammer in Manila, Mabuhay Personal, GotCare und zahlreichen weiteren deutschen und internationalen Einrichtungen.

Wir werden ein verlässlicher Partner bleiben und zum größten Anbieter von Pflegefachkräften aus Drittstaaten werden.

Während die Vermittlung und Integration von Pflegefachkräften sich langsam konsolidiert, haben wir auch weitere Ziel im Fokus. Deutschland braucht auch Auszubildende. In den Philippinen und in Vietnam sind bisher die besten Voraussetzungen zu finden.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Interessenten, Partnern, Kunden und Institutionen.

Mangel an Pflegekräften war gestern – jetzt gibt es Talent Solution GmbH.

 

Ihr Matthias Kletzsch

Geschäftsführer und Inhaber

Talent Solution GmbH

 

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Talent Solution Partner wird GmbH

Wie man in die richtigen Schuhe wächst

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Im März 2013 gegründet hat Matthias Kletzsch das Projekt persönlich als Consulter und Gründer aufgebaut und geführt.

Über die letzten drei Jahre wurden vier Reisen nach den Philippinen durchgeführt. Ungefähr 1000 Meetings geführt, Kooperationen gewonnen und wieder gelöst, zahllose Verträge und Transaktionen in diesem wunderbaren Land abgewickelt. Zahlreiche Kontakte geknüpft, hervorragende Partner gewonnen, dutzende Geschäftsessen abgeleistet und ca 100.000 Tassen Kaffee getrunken. (Wer echte Geschäftsessen kennt, weiß dass man da kaum zum Essen kommt)

Vor allem schwärmen wir auch von der tollen Zusammenarbeit mit hunderten Menschen auf den Philippinen die als Pflegfachkräfte tolles leisten und für uns zu „unseren Schützlingen“ geworden sind. Sie bevölkern unsere Schule in Manila und bewahren dabei immer ihre Frohnatur.

Nach den sich nun häufenden Erfolgen und den darauf hin einsetzenden Wachstumsschüben ist es an der Zeit die Schuhe zu wechseln.

Ein Gesellschafter-Satzung wurde erstellt, Termine mit der IHK abgestimmt, ein fachlich versierter Unternehmensberater hinzugezogen und der Notartermin angepeilt.

Aus TSP Matthias Kletzsch Consulting wird

Talent Solution Partner GmbH 

Institut für internationale Relocation und Integration

Natürlich werden wir das nach dem Eintrag ins Register gebührend feiern. Die Einladung wird ganz bestimmt erfolgen.

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Antikorruptionsgesetz im Gesundheitswesen

Korruption im Fokus

Der Deutsche Bundestag wird demnächst über das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen tagen. Das bisherige aufgetretene Geflecht von Kooperationen in Pflegeheimen und Kliniken kommt immer mehr in den Fokus der Strafverfolgung.

Dies wird gravierenden Folgen für die beteiligten Akteure haben. Ein Artikel in der Zeitschrift Compliance vom März 2016 hat sich mit diesen Folgen auseinander gesetzt.

zu finden ist der Artikel über diesen Link:

compliance 03 2016.pdf

 

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IHK Welcome-Center bekennt – „wir kochen alle mit Wasser“

Am 13.11.2014 wurde im Forum der IHK Reutlingen das neue Welcome Center Reutlingen vorgestellt.

Die Welcome Center für Sozialwirtschaft Baden-Württemberg und der Region Neckar-Alb wollten informieren, wie es gelingen kann, ausländische Fach- und Pflegekräfte anzuwerben.

Als erstes stellte das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft die geleisteten finanziellen und sonstigen Aufwendungen für die Welcome-Center-Arbeit seines Ministeriums vor. Die zehn Welcome Center allein in Baden Württemberg werden aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert und aus den Mitteln des Landes unterstützt. Im Weiteren stellten sich zwei Welcome Center vor. Zum einen das Reutlinger IHK Welcome Center und zum anderen das Welcome Center der Stuttgarter Diakonie. In den beiden, der erst seit Kurzem am Start stehenden Einrichtungen, sind bereits zahlreiche Fälle mit komplexen Themen aufgeschlagen, die es zu bearbeiten gilt.

Interessant vor allem der folgende Vortrag von Kai Schneider, dem Vorstand des Vereines für die Internationale Jugendarbeit Stuttgart, der sehr ausführlich über die zeitaufwendigen Bemühungen dozierte, welche die Weiterbildung bezüglich des B2 Sprachniveaus mit sich bringen und die lähmende Prozedur der Anerkennungsverfahren. Endlich spricht einer Tacheles.

Hingegen brachte der nachfolgende Vortrag des Vertreters der ZAV, der die Sachlage aus der Sicht der Zentralen Ausland-Vermittlung schilderte, nichts Neues und warf Behördenschaum auf das Auditorium.

Erst Frau Gessler, von der Anerkennungsberatung in Ulm, brachte die eigentlichen Hürden sehr anschaulich auf den Punkt und untermalte sie mit einigen positiv verlaufenden und einigen schwierigen Fallbeispielen. Fazit: Der Weg ist lang, steinig, hat hohe Hürden, viele Umwege und ist eigentlich unmöglich zu bewältigen. Da fällt mir eine Unterhaltung ein, die Captain Kirk mit Jean Luc Picard einmal geführt hat: „Ich nehme an die Chancen stehen schlecht und die Lage ist aussichtslos?“ Picard: „So sieht’s wohl aus.“ Kirk: „Das wird sicher ein Spaß!“

Wir hoffen, wir bewahren den Spaß weiterhin, so freundlich die Anerkennungsstellen auch sind so langwierig ist der Prozess. Da ich persönlich neben dem Ministerial-Rat zu sitzen kam, nahm ich die Gelegenheit wahr, über die Personalsituation in den Regierungspräsidien zu sprechen.

Natürlich ging ich davon aus, dass sofort die Einsicht kommen müsste, dass eine mit einer Person besetzte Stelle für ein ganzes Bundesland den Stapel von 150 Anträgen niemals in 5 bis 10 Monaten schaffen könne. Ich ging sogar soweit anzubieten, ihm dafür unsere Mitarbeiter zu überlassen. Leider sind die Ministerien nicht so gut vernetzt, wie man sich das wünscht und so muss ich wohl noch anderen Ministern auf die Nerven gehen.

Eines ist aus dem Tag bei der IHK klar geworden, alle kochen mit Wasser und es sind viele Instanzen beteiligt. Wir stehen ganz am Anfang einer neuen Idee und wie immer bei solch hochkomplexen Prozessen sind diejenigen im Vorteil, die sich informieren und am Puls der Zeit sind. Frau Gessler brachte es auf den Punkt:

„Es geht, aber man darf die Prozesse nicht mit den üblichen Rekrutierungs-Prozessen vergleichen und man braucht Geduld. Doch die vielen Beispiele erfolgreicher Integration wunderbarer hochmotivierte Menschen belohnen diesen Schritt“.

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Bundesrat hat das Pflegestärkungsgesetz gebilligt

Was sich ab 1. Januar ändert

Der Bundesrat hat heute das Pflegestärkungsgesetz gebilligt. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2015 in Kraft und verbessert  die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen.

„Verbesserungen in der Pflege sind ein Schwerpunkt dieser Bundesregierung. Deshalb werden wir die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen schon zum 1. Januar 2015 deutlich verbessern.“

(Hermann Gröhe)

 

Das erste Pflegestärkungsgesetz

 

Durch zwei Pflegestärkungsgesetze will das Bundesgesundheitsministerium in dieser Wahlperiode

Was sich ab 1. Januar ändert

deutliche Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung umsetzen. Durch das erste Pflegestärkungsgesetz sollen bereits zum 1. Januar 2015 die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen spürbar ausgeweitet und die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöht werden. Zudem soll ein Pflegevorsorgefonds eingerichtet werden.

Was ändert sich ab dem 1. Januar 2015? Das vollständige Gesetz und das Portal zu den Änderungen finden Sie hier:

http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegestaerkungsgesetze/pflegestaerkungsgesetz-i.html

Und hier die Pressemeldung von heute 7.11.2014 zum direkten Download http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Pressemitteilungen/2014/2014_04/141107_PM_52_Pflegestaerkungsgesetz_Bundesrat.pdf

 

und die Webseite

http://www.bmg.bund.de/ministerium/meldungen/pflegestaerkungsgesetz-im-bundesrat.html

 

mit den besten Wünschen aus Emmering

Matthias Kletzsch

Talent Solution Partner

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Pflegekräfte aus dem Ausland

Pfleger und Krankenschwestern aus aller Welt

Vor allem aus dem sehr nahen Osten und dem sehr weiten Osten arbeiten Gesundheits- und Krankenpfleger (natürlich m/w) oder Pflegefachkräfte in klinischen Einrichtungen, Senioren-Heimen oder sogar in Privathaushalten und betreuen ältere und behinderte Menschen. Viele aus dem naheren Osten kommen nach Deutschland, arbeiten teils legal, teils ohne Arbeitsgenehmigung, aber oft zu schlechten Löhnen. Bei den Fachkräften aus dem sehr weiteren Osten wie China oder den Philippinen ist eine illegale Beschäftigung schon schwieriger, aber es gibt sie. Der Mangel an  Fachkräften brachte es mit sich.

Triple Win, war eines der ersten Programme, welches dies ändern wollte!

„Triple Win“ so hießt das Projekt der Bundesagentur für Arbeit sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Zusammen wollte man etwas gegen den Fachkräftemangel in der Kranken- und Altenpflege in Deutschland tun. Die Idee des dreifachen Gewinnes klingt gut, alle Beteiligten sollten profitieren. Die Bewerber, die Arbeitgeber und die Politik.

Sofern es ein Überangebot an Arbeitskräften im Heimatland gibt, sicher eine gute Idee für das jeweilige Land. Das Projekt garantierte für die vermittelten Pflegekräfte eine gut bezahlte Arbeitsstelle.

Doch es hat den Anschein, als ob die dritte Komponente von „Triple Win“, die Politik, das Projekt eher hindert als voranbringt. Wenn aber bei einer dreifachen Schnur ein Faden reißt, sind auch die anderen zwei gefährdet. Die Basis des Projektes war nicht nur der Fachkräftemangel, sondern auch einige Abkommen mit den betroffenen Ländern. Diese Abkommen sahen ein erleichtertes Verfahren bei der VISA-Beantragung, Anerkennung des Berufes und eine unterstützende Integration vor. Vieles ist inzwischen passiert. Es wurden knapp eine halbe Million Euros in Welcome-Center gesteckt. Es wurden Posten verteilt und viele Tonnen neue Gesetze geschrieben. So viele, dass der eigentlichen Idee fast das Ersticken droht.

Jedes Bundesland hat es inzwischen geschafft, die vom Bund mit den Ländern ausgehandelten Erleichterungen streng zu reglementieren. Das Gesetzeskorsett wird monatlich enger und bedarf bald eines Juristen in jedem Bundesland.

Wer hier nicht Geduld zeigt, wird sicherlich von einem Gewinn nichts spüren. Doch wer eben die nötige Geduld mitbringt, wird am Ende auch die nötigen Prozesse handhaben können. Ein Grund für mich als Geschäftsführer von Talent Solution am Ball zu bleiben. Über alle Hürden haben wir inzwischen einige Verfahren laufen und sind uns sicher, am Ende wird es ein Quadro Win. Es gewinnt nämlich noch jemand, der Patient, der ja letztlich von der Pflegekraft gepflegt, umhegt und betreut wird. Hier hat sich gezeigt, dass gerade die philippinischen Krankenschwestern, Pfleger und Pflegekräfte ausgezeichnete Arbeit leisten. Hier verweise ich auf den Artikel über die Qualität der philippinischen Pflegefachkräfte im Blog von Talent Solution.

Wenn also ein Pflegedirekter oder Personalleiter einer medizinischen Einrichtung diese Vorteile genießen möchte und dabei auch noch die Geduld mitbringt, sich auf einen sechs- bis zwölfmonatigen Prozess einzulassen, wird er mit einer solchen Fachkraft erhebliche Vorteile gewinnen. Wieder einmal zahlt sich dann in dieser schnelllebigen Wirtschaft eines aus. Geduld und langfristige Planung.

Sie sind herzlich willkommen mit uns diese Geduld aufzubringen. Wir sind sowas von sicher, dass wir das schaffen.

Mit den besten Wünschen aus Emmering

Matthias Kletzsch

 

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Raus aus der Warteschleife

Das Ergebnis einer bpa-Fachtagung:

 

Schnellere Anerkennung von ausländischen Pflegefachkräften gefordert

Die rheinland-pfälzischen Mitglieder des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) forderten ein schnelleres Handeln der zuständigen Behörden für die Anerkennungsverfahren. “

Der Mangel an Fachkräften hat bedrohliche Ausmaße angenommen“, sagte bpa-Präsident Bernd Meurer. „Die Pflegedienste und Heime müssen so schnell wie möglich dabei unterstützt werden, ausländische Fachkräfte anzuwerben und einzusetzen.“

In Rheinland-Pfalz dauert es oft mehr als ein Jahr, bis eine zugewanderte Fachkraft ihre Arbeit in vollem Umfang aufnehmen kann. „Schuld daran sind zu langsame Abläufe und fehlende zügige Vorbereitungen auf Anerkennungsprüfungen. Die Einrichtungen und Dienste werden mit ihren Personalsorgen alleingelassen“, kritisierte Meurer.

Der ganze Artikel ist in der Pressebox des bpa nachzulesen:

http://www.presseportal.de/pm/17920/2849855/raus-aus-der-warteschleife-bpa-fachtag-schnellere-anerkennung-von-auslaendischen-pflegefachkraeften

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Baden Württemberg ändert Anerkennungsverfahren

Wieder einmal sind Änderungen dafür verantwortlich, dass sich Prozesse verzögern. In diesem Falle geht es um die Zuständigkeit für die Anerkennung von Gesundheitsfachberufen. Zum 01.10.2014 wurde diese für ganz Baden- Württemberg geändert. Zuständig ist nun zentral für ganz Baden-Württemberg alleine das Regierungspräsidium Stuttgart.

Regierungspräsidium Stuttgart
Referat 92 – Landesgesundheitsamt
Nordbahnhofstraße 135
70191 Stuttgart
Telefon: 0711-904 0

Die entsprechenden Ansprechpartner werden in den nächsten Tagen kontaktiert.

Mit den besten Wünschen aus Tübingen

Matthias Kletzsch